top of page

PROJEKTE

JazzAscona
 

1975 als «Festa New Orleans» gegründet, gehört JazzAscona heute zu den profilierten Jazzfestivals der Schweiz. Seine internationale Ausrichtung, die enge Verbindung zur Kultur von New Orleans und sein mehrsprachiges Publikum schaffen ein redaktionelles Umfeld, in dem Sprache wesentlich zur öffentlichen Wahrnehmung des Festivals beiträgt.

1 Ascona interno encabezado Pantalla Completa 2 ver.jpg

WO KÜNSTLERISCHE STIMMEN SPRACHE FINDEN UND DAS FESTIVAL SEINE EIGENE ERZÄHLUNG.

Gute Kommunikation und der richtige Rahmen schaffen besondere Erlebnisse und lassen das Publikum in eine Jazzatmosphäre eintauchen, die von Spielfreude, Begegnung und Verwandlung lebt.
 

2da foto Ascona.jpg
Periodico Ascona.jpg

Jazz erzählen – auf und neben der Bühne

Während zweier Festivalausgaben arbeitete ich für JazzAscona im Pressebüro und an der Schnittstelle von Redaktion, Kulturjournalismus und mehrsprachiger Kommunikation. Ich führte Interviews mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern auf Italienisch, Englisch und Schweizerdeutsch und entwickelte daraus journalistische Beiträge und audiovisuelle Formate, unter anderem in Zusammenarbeit mit CISA Locarno. Gleichzeitig betreute ich Pressemitteilungen und redaktionelle Beiträge für die lokale und nationale Presse und übertrug Inhalte zwischen den Sprachräumen.

Entscheidend war dabei nicht die sprachliche Übertragung als solche, sondern der Erhalt von Stimme, Tonalität und Kontext. Die Kommunikation eines Festivals wie JazzAscona bewegt sich zwischen internationaler Musikszene, lokaler Verankerung und einer spezifischen kulturellen Referenz an New Orleans. Diese unterschiedlichen Ebenen sprachlich zusammenzuführen, ohne ihre Eigenart zu nivellieren, verlangt redaktionelle Präzision ebenso wie kulturelles Verständnis.

So wurde Mehrsprachigkeit zum Teil der redaktionellen Arbeit selbst: Jede Fassung musste für ihren jeweiligen Sprach- und Medienraum funktionieren und zugleich als Ausdruck derselben Festivalidentität erkennbar bleiben. Redaktion wird damit zur Form kultureller Vermittlung – und zur Arbeit an der Stimme eines Projekts.

Auftraggeber: JazzAscona
Zeitraum: 2022–2023
Leistungen: Interviewführung · Kulturjournalismus · Redaktion · Übersetzung · Untertitelung
Sprachen: Italienisch · Englisch · Deutsch · Schweizerdeutsch

Das Gespräch geht weiter

Interviews lassen Begegnungen über das Festival hinaus weiterleben und geben den Künstlerinnen und Künstlern Raum für ihre eigene Stimme. Im Journal finden sich einige dieser Gespräche und weitere Begegnungen, die aus meiner journalistischen Arbeit entstanden sind.

→ Interview mit Dee Dee Bridgewater im Journal lesen

Aus JazzAscona sind auch weitere Projekte hervorgegangen. Gemeinsam mit José Pino realisierte ich La casa de nadie Portrait, eine Kurzfilmreihe mit ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern des Festivals.

La casa de nadie Portrait entdecken


Auch die Fernsehinterviews, die ich für JazzAscona in Zusammenarbeit mit CISA Locarno realisiert habe, sind Teil des La casa de nadie Guest Book, das diese und viele weitere Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern versammelt.

→ Das La casa de nadie Guest Book entdecken

DIE ÄSTHETIK EINES FESTIVALS SETZT SICH IN SEINER SPRACHE FORT.


SWISS HYPERTEXT

Created by human intelligence

  • Instagram
  • LinkedIn

#swisshypertext

 © 2026 Martina Knecht, Zürich, Schweiz. Alle Rechte vorbehalten.

IMPRESSUM

bottom of page