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VideoArt Festival Locarno: a Prospective

  • 11. Sept. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Ein Festival, eine Ausstellung, ein Katalog.



Die Ausstellung VideoArt Festival Locarno: a Prospective, die vom 8. August bis 20. Oktober 2019 im Centro culturale e museo Elisarion in Minusio stattfand, hat ein neues Licht auf die Geschichte des Locarno VideoArt Festival (1980-2001) geworfen, indem sie den Erneuerungsgeist des Monte Verità und seine weitreichenden avantgardistischen und utopischen Experimente im Zeitalter der digitalen Medien konzeptualisiert hat. So standen Videoarbeiten und -installationen aus den ersten Ausgaben des Festivals in den Achzigerjahren im Dialog mit dem von Harald Szeemann wiederentdecktem homoerotischen Rundgemäldes Il chiaro mondo dei beati von Elisàr von Kupffer, das seit 2021 auf dem Monte Verità ausgestellt ist (1).


Einblick in die Ausstellung VideoArt Festival Locarno: a Prospective (2019) mit den Video-Skulpturen von Francesco «Pancho» Mariotti aus den 80er-Jahren im Vordergrund.



Der zweisprachige Katalog, der von Martina Knecht's Hypertext lektoriert und übersetzt wurde, enthält neben einem Vorwort von Lorenzo Bianda (Real Time/Tempo reale) und der Einführung der Kuratoren François Bovier und Adeena Mey (Archaelogy of the Digital Turn/Archeologia della svolta digitale) eine Beschreibung der ausgestellten Werke von Laurie Anderson – die kürzlich am Locarno Film Festival mit dem Vision Award ausgezeichnet wurde – René Mauermeister, Lorenzo Bianca, Robert Chen, Geneviève Calama, Ed Emshwiller, Jacques Guyonnet, Ivan Ladislav Galeta, Sanja Ivekovic, Francesco Mariotti, Dalibor Martinis, Gérald Minkoff, Muriel Lesen, Jean Otth, Nam June Paik, Gianni Toni, Steina & Woody Vasulka und Robert Wilson.


Die Ausstellung und die Publikation sind Teil des Forschungsprojekts From Video Art to New Media: the Case of the VideoArt Festival Locarno (1980-2001) der École cantonale d'art de Lausanne (ECAL), das vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanziert wurde.






VideoArt Festival Locarno: a Prospective, 2019, kuratiert von ECAL/François Bovier, Adeena Mey, Maud Pollien, lektoriert und übersetzt von Martina Knecht, 50 Seiten, zweisprachige Ausgabe Englisch/Italienisch, herausgegeben von ECAL/Centro culturale e museo Elisarion. Katalog lesen | Katalog kaufen


Martina Knecht

Locarno, August 2019

Text © Martina Knecht

Bilder: © ECAL, © Centro Elisarion, © Martina Knecht, © ECAL




Weiterführende Informationen


Die lichte Welt der Seligen kehrt ans Licht zurück

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Harald Szeemann präsentiert Die lichte Welt der Seligen

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Monte Verità. Die Brüste der Wahrheit

Die von Harald Szeemann konzipierte Dauerausstellung in der Casa Anatta vermittelt den historischen und kulturellen Kontext, in den sich auch Die lichte Welt der Seligen einfügt, die heute im Elisarion-Pavillon zu sehen ist.


VideoArt Festival Locarno: A Prospective

Der zweisprachige Ausstellungskatalog dokumentiert das Forschungs- und Ausstellungsprojekt zum VideoArt Festival Locarno und beleuchtet eines der bedeutendsten Kapitel der Video- und Medienkunst in der Schweiz und Europa. Herausgegeben von der ECAL und dem Centro culturale e museo Elisarion vereint er wissenschaftliche Beiträge, historisches Quellenmaterial und die ausgestellten Werke.




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Einblicke in meine Arbeit an der Schnittstelle von Sprache, Kultur, Gestaltung und Wissensvermittlung.





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